Das passiert bei INUGA

INUGA-Nachrichten aus dem Netzwerk, Entwicklungen und Ergebnisse der beteiligten Innovationsprojekte – hier werden Sie laufend über Aktuelles informiert.

 
News

Trefft uns auf der IPM in Essen!

Die Internationale Pflanzenmesse in Essen startet heute am 23.01.2024 - da darf INUGA natürlich nicht fehlen!

Es ist ein besoneres Highlight für den Gartenbau: Jedes Jahr im Januar findet mit der IPM eine der wichtigsten Messen für die Gartenbauunternehmen statt - dieses Jahr zum 40. Mal! INUGA gratuliert ganz herzlich und freut sich, durch einen Beitrag am Stand des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft mit dabei zu sein! Besucht uns am BMEL-Stand in der Galerie und trefft uns in den Hallen an, wir mischen uns unter die Besuchenden.

Kommt auch in Halle 4 vorbei, wenn das Team von CitiDigiSpace den aktuellen Stand der GardenUp-App präsentiert: Dienstag, 23.01. um 15 Uhr ist das Innovationscenter der place to be! Erfahrt, wie Gärten mithilfe der App ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltiger werden. Verantwortungsübernahme im Garten wird mit der App spielerisch einfach!

Trefft uns auf der Grünen Woche in Berlin!

Gartenbau in den Städten wird immer wichtiger – er bietet Lösungen zur Klimaresillienz, zur Ernährungswende und zur Lebensqualität. Auf der diesjährigen Grünen Woche habt ihr die Chance, in der BMEL-Halle Innovationsprojekte des urbanen Gartenbaus kennenzulernen!

Gemeinsam mit INUGA stellen sich drei Projekte vor, die digitale, gemeinschaftsbasierte und partizipative Lösungen in den Fokus nehmen:

KiezAcker-App: Im Projekt entwickelt der Acker e. V. die Ackerpause-Community-App. Menschen aus der Nachbarschaft, die Lust auf gemeinschaftliches Gärtnern haben, finden in der App wichtige Unterstützung: Finden von anderen Interessierten, Organisation der Aktivitäten, Bestellung von Saatgut, fachliche Beratung etc.

PflanzMit!: Die Unternehmen Ascora GmbH und 28Apps Software GmbH entwickeln eine App, die die Partizipation der Stadtbevölkerung bei der Pflege von städtischen Grünflächen und der Gestaltung des direkten Lebensraums ermöglicht. Die App ist dazu bspw. mit einem Pflanzenscanner ausgestattet, gibt KI-gestützte Pflegetipps und ermöglicht die Arbeitsorganisation der Mitmachenden.

IAG: Der Mikro Landwirtschaft – gemeinschaftlicher Gemüseanbau e. V. entwickelt mit dem Implementation Accelerator für Gemeinschaftsäcker ein Tool, mit dem der Aufbau von Gemeinschaftsäckern beschleunigt und die Nutzung durch die Engagierten langfristig gesichert wird. Davon profitieren nicht nur die Stadtbewohnenenden, sondern auch die Kommunen. Sensorik und Smart Farming-Elemente motivieren zudem zur Arbeit auf den Äckern mit spielerischen Elementen.

Die Projekte bieten auf der Grünen Woche ein spannendes Programm:

Wissen: Die Besuchenden können im Quizformat Neues über die Ökosystemleistungen des urbanen Gartenbaus und über Ernährung lernen.

Erfahren: Die digitalen Anwendungen werden am Stand exklusiv präsentiert.

Austausch: Ganz im Sinne der Vernetzung freuen wir uns über den gemeinsamen Austausch vor Ort.

Durch INUGA erfahren die Besuchenden etwas über die neun weiteren Projekte zum urbanen Gartenbau, die im Rahmen der Innovationsförderung des BMEL laufen.

Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Letzte INUGA-Veranstaltung in 2023 mit der IGA 2027

Die Projekte haben sich zusammen mit der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung und dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft mit der IGA 2027 getroffen – denn: Wie wollen wir morgen leben? Das ist das Motto der IGA 2027 und was könnte da besser passen, als zwölf Innovationsprojekte, die sich mit wesentlichen Lösungen für die Städte der Zukunft befassen?

Im Rahmen der INUGA-Veranstaltung stellten Sylvia Weigner und Hannah Bollig, die Vertreterinnen der IGA 2027, das Konzept des Großprojekts vor. Die IGA 2027 wird dezentral ausgerichtet (damit ist sie die erste internationale Gartenschau mit diesem Ansatz) und beinhaltet drei Ebenen:

Zukunftsgärten

Die Zukunftsgärten fungieren als Präsentationsflächen und Laborräume für Zukunftsthemen und Innovationen. Sie leisten einen Beitrag zur grünen Infrastruktur, zur Klimaresilienz, Naherholung und zum Tourismus in der Region,

Unsere Gärten

Die fünf I: Innovation, Image, Investition, Integration und Internationalität – Die Beziehung zwischen Landschaft und Gesellschaft, die von Industrialisierung und Deindustrialisierung geprägt wurde, wird neu gedacht. Transformation und eine lebenswerte Zukunft auf Grundlage des kulturellen Erbes sind das Ziel.

Mein Garten

Partizipation ist hier das Stichwort: Kleingartenvereine, Gemeinschafstgärten, essbare Stadt, private Gärten, Schulgärten, Naturschutz und Umweltbildung, Gärten und Grünflächen im Mietwohnungsbau und an Wohnanlagen sind wesentliche Elemente, die vor den Haustüren stattfinden und bei denen die Bevölkerung einbezogen wird.

Wie ihr seht: Zentrale Themen des urbanen Gartenbaus wie Ökosystemleistungen, Artenvielfalt, gesunde und regionale Nahrungsmittelproduktion, kulturelle Vielfalt, Inklusion, Partizipation, die Verknüpfung von Pflanze und Architektur sowie die Digitalisierung werden aufgegriffen und es zeigen sich zahlreiche Anknüpfungspunkte für die Projekte der #Innovationsförderung des BMEL.

Am Ende der Veranstaltung steht fest: Das war nicht das letzte gemeinsame Treffen der Projekte mit der IGA 2027!

INUGA-Veranstaltung zur Biodiversität auf politischer und wirtschaftlicher Ebene

Im Rahmen einer Online-Veranstaltung haben sich Interessierte aus den vom BMEL geförderten Projekten mit dem Übereinkommen über die Biologische Vielfalt (CBD) und der Nationalen Biodiversitätsstrategie (NBS) sowie dem Thema Biodiversität als Naturkapital in der Wirtschaft beschäftigt.

Dr. Axel Paulsch, Institut für Biodiversität – Netzwerk e. V. und INUGA-Teammitglied, ist beratend in die Prozesse der internationalen und nationalen Biodiversitätsstrategie eingebunden. Damit ist er ein hochkarätiger Experte in Sachen Biodiversitätspolitik und stellte vor diesem Hintergrund die politischen Strategien und deren Bedeutung für die Städte vor. Dabei zeigten sich viele Anknüpfungspunkte und Anwendungsfelder für die Projekte. Die Forschung nach geeigneten Indikatoren und an Monitoring- und Messsystemen für die urbane Biodiversität sind Herausforderungen, die zur Umsetzung der Strategien noch gelöst werden müssen.

Veronica Veneziano, 'Biodiversity in Good Company' Initiative e. V., machte deutlich, welche Aufgaben in den nächsten Jahren auf die Wirtschaft und die Unternehmen zukommen. Der Verein unterstützt bereits eine Vielzahl an Unternehmen dabei, Biodiversität in ihr Nachhaltigkeitsmanagement einzubeziehen und bereitet sie so auf Regularien vor, die aus den politischen Strategien folgen. Durch Best Practice-Beispiele wird deutlich, wie die Umsetzung gelingen kann und wie Unternehmen einen wahrhaftigen Beitrag zur Biodiversität leisten.

Die Teilnehmenden diskutierten viele Fragen: Was bedeutet die EU-Taxonomie? Welche Bedarfe haben Unternehmen? Wie wirksam sind die Biodiversitätsstrategien? Wie können die Projekte sich in die Biodiversitätsdiskussion einbringen?

Das INUGA-Team und die Referierenden bedanken sich bei allen Teilnehmenden und freuen sich darauf, das Thema der urbanen Biodiversität weiter zu verfolgen.

INUGA-Exkursion nach Mannheim

Im Rahmen unserer INUGA-Veranstaltungen haben wir die Projektbeteiligten nach Mannheim eingeladen, um zu schauen, inwiefern Gartenschauen als Reallabore für urbanen Gartenbau sein können. Die Exkursion war ereignisreich!

Auf dem Gemeinschaftsacker Feudenheim von Mikrolandwirtschaft wurde den Teilnehmenden zunächst das Projekt IAG vorgestellt – die Teilnehmenden haben nicht schlecht gestaunt: Durch den Gemeinschaftsacker hat sich die Artenvielfalt in Fauna und Flora vergrößert und der Boden nimmt deutlich besser Regenwasser auf! Das Projekt IAG leistet zudem die Verknüpfung zum Digitalen: Mithilfe von Sensorik und einer Online-Plattform wird die Beackerung spielerisch vereinfacht!

Anschließend zog die Gruppe weiter in Richtung des Geländes der BUGA 2023 und traf in den Räumlichkeiten der BUGA Judith Geiser, die Leiterin des Local Green Deal Mannheim. Sie stellte den Local Green Deal-Ansatz und seine Umsetzung vor. Es zeigte sich: Der Local Green Deal ist auf innovative Lösungen angewiesen und seine Umsetzung eine gute Möglichkeit, die Innovationen in die Anwendung zu bringen! IAG und KiezAcker-App sind bereits mit dem Local Green Deal im Austausch.

Auf dem BUGA-Gelände ging es direkt weiter mit der Ausstellung von Acker. Dort wurden wir herzlich begrüßt und uns wurde ein Einblick in die KiezAcker-App gegeben, die voraussichtlich zu Beginn der Gartensaison 2024 einsatzbereit ist! Die App vereinfacht es Ackernden und Ackerwilligen, die Früchte ihrer Arbeit zu tragen – dazu zählt auch der positive Beitrag zum sozialen Miteinander und zum individuellen Wohlbefinden.

Nach dem kreativen Input hat die Gruppe mit Herrn Schnellbach, Geschäftsführer der BUGA Mannhein, und Herrn Töllner, Leiter des Grünflächenamts der ehemaligen BUGA Heilbronn, die Chancen und Möglichkeiten für urban gartenbauliche Innovationen durch eine BUGA diskutiert. Ein spannendes Thema, denn: Die dauerhaften Effekte einer BUGA sind langfristig zu sehen und Innovationen spielen definitiv eine große Rolle – ob in der Ausstellung, in der Verankerung im Nachgang oder im Mindset der Bevölkerung.

Die Gruppe ließ die Exkursion mit einer Besichtigung der vertikalen Begrünung von Helix Plfanzensysteme GmbH und dem OrbiLoop des Projekts Mittendrin ausklingen.

Das INUGA-Team bedankt sich bei allen Teilnehmenden aus den Projekten sowie den Gästen und vor allem für die Gastfreundschaft der BUGA Mannheim!

INUGA trifft Rüdiger Dittmar – Präsident der GALK

In der Gartenamtsleiterkonferenz (GALK) sind die kommunalen Grünflächenverwaltungen zusammengeschlossen. Zu ihren Aufgaben zählt unter anderem die Unterstützung des Deutschen Städtetags über die Fachkommission Stadtgrün. Damit ist die GALK eine spannende Akteurin für die vom BMEL geförderten Forschungsprojekte im urbanen Gartenbau: Sie bildet einen Teil der Anwendenden, bei denen die entwickelten Innovationen zu Einsatz kommen können.

In einer INUGA-Online-Veranstaltung hat sich Rüdiger Dittmar, der Leiter der GALK, mit den Projektbeteiligten getroffen. Er hat aus dem Alltag der Stadt Leipzig berichtet, in der er das Amt für Stadtgrün und Gewässer leitet. Die Umsetzung der blau-grünen Infrastruktur in Leipzig orientiert sich an übergeordneten Leitlinien, so zum Beispiel am Weißbuch Stadtgrün des damaligen Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Im Projekt UrbanGreenEye, ein Projekt des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums, ist die Stadt Leipzig Kooperationspartnerin und hat so die Möglichkeit, eines Flächen- und Vegetationsmonitorings.

Im Anschluss diskutierten die Projektbeteiligten und stellten Erfahrungen aus ihren Projekten dar. Der Austausch mit Rüdiger Dittmar machte noch einmal deutlich:

Der urbane Gartenbau bietet viele (naturbasierte) Lösungen, ist aber nach wie vor auf Forschung angewiesen. Die Gestaltung der lebenswerten Stadt der Zukunft ist zudem ein Projekt, bei dem die vielen unterschiedlichen fachlichen Stimmen und politischen Entscheidenden aufeinander hören und voneinander lernen müssen – und nicht zuletzt die Bevölkerung inkludiert werden muss.

Stapellauf für INUGA am 26. Juni: „Willkommen
an Bord“ im Netzwerk Urbaner Gartenbau

Glühende Hitze, kräftiger Wind, Starkregen – erlebt auf dem Wasser zwischen den versiegelten Flächen, großen Gebäuden und dem Grün der Hauptstadt. Treffender eingebettet in die heutigen Bedingungen im urbanen Raum hätte die INUGA-Auftaktveranstaltung nicht sein können.

Das Mobilitätskonzept des Tages war entsprechend der Zielsetzung des Innovationsnetzes zukunftsweisend: Die Projektbeteiligten aus 31 privaten Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen wurden auf einem klimaneutralen, solarbetriebenen Seminarschiff auf der Spree empfangen – mit einem Glas luxemburgischem Crémant, passend zum Unternehmenssitz der INUGA-Leitung.

Kennenlernen, vernetzen und austauschen stand im Mittelpunkt des Nachmittags, der aber auch inhaltliche Impulse bereithielt: Dr. Burkhard Schmied, Abteilungsleiter im BMEL, stellte die Bedeutung des urbanen Gartenbaus für den zukunftsfähigen urbanen Raum heraus. Dr. Michaela Filipini, Abteilungsleiterin in der BLE, betonte die Relevanz der Vernetzungs- und Transfermaßnahme für die Umsetzung der Forschungsideen und das Herausarbeiten zukünftiger Forschungsfelder.

Der Rest des Nachmittags gehörte den Projekten. Kurze Pitches förderten die Inspiration und den Austausch. Prof. Hartmut Balder, Institut für Stadtgrün, übernahm während der Fahrt die Moderation, um auf (garten)bauliche Aktivitäten entlang der Spree hinzuweisen und die Herausforderungen des urbanen Gartenbaus in Berlin zu erläutern.

Das INUGA-Team bedankt sich bei allen Beteiligten für den erfolgreichen Start der Vernetzungs- und Transfermaßnahme.

Hier lesen Sie die Pressemitteilung des BMEL.