Das passiert bei INUGA

INUGA-Nachrichten aus dem Netzwerk, Entwicklungen und Ergebnisse der beteiligten Innovationsprojekte – hier werden Sie laufend über Aktuelles informiert.

 
News

Morgenstadt Werkstatt NEO 2024 - wir waren dabei!

Die Morgenstadt Werkstatt NEO 2024 des Fraunhofer IAO versammelte am 17. Juni in Heilbronn Innovatorinnen und Innovatoren, Führungskräfte und Interessierte aus Kommunen und Verwaltungen, um die digitale Transformation voranzutreiben. Aufgrund der rasanten Veränderungen durch die Einführung von KI-Anwendungen in der Wirtschaft, Gesellschaft und Verwaltung stellt sich die Frage, wie die neuen Chancen gemeinsam angesichts multipler Krisen und bürokratischer Hemmnisse genutzt werden können.

Das Innovationsfestival der Digitalakademie@bw bot inspirierende Workshops und Prototyping-Formate, in denen Teilnehmende Einblicke in den Einsatz von Daten in Kommunen und Verwaltungen gewinnen und eigene Anwendungsfälle diskutieren können. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf dem Austausch zwischen den Kommunen, um bewährte Lösungen zu teilen und die Digitalisierung voranzutreiben.

INUGA war Teil der Morgenstadt Werkstatt NEO. An unserem Stand haben Johannes Gorges, Ekaterina Dobrokhotova und Martin Feldwieser die Bedarfe der Kommunen und Unternehmen in Bezug auf Daten zum urbanen Gartenbau gesammelt.

INUGA auf der International Agriculture Innovation Conference 2024

Am 10. Juni 2024 fand im DLG-Haus in Frankfurt die diesjährige Internationale Innovationskonferenz der International Association for Agricultural Sustainability (IAAS) in Zusammenarbeit mit dem DLG e. V. statt. Unter dem Motto „Advancing Sustainable Agriculture through Innovation“ versammelten sich weltweit führende Expertinnen und Experten, Praktikerinnen und Praktiker sowie Interessensvertreterinnen und -vertreter, um sich über die Zukunft der Landwirtschaft und Wege zur Erreichung der globalen Ziele Ernährungssicherheit, Armutsbekämpfung und Klimaschutz auszutauschen.

Johannes Gorges hat einen Vortrag über INUGA und die Projekte gehalten: „Urban horticulture – with innovations, networking and transfer to the future“

Es war eine spannende Veranstaltung auf internationaler Bühne!

Ein großes Danke an die Gastgebenden rund um Wee Liang Tan (IAAS) und rund um Nils Borchard (DLG e. V.).

"Platz für Innovation" auf dem Bundeskongress der grünen Fachverbände in Bonn

Der Klimawandel ist spürbar und fordert eine Anpassung unserer Städte und Gemeinden. Dazu kann grüne Infrastruktur einen großen Beitrag leisten. Diesbezüglich boten der Bundeskongress der grünen Fachverbände und die Mitgliederversammlung der deutschen Gartenamtsleiterkonferenz vom 5. bis zum 8. Juni 2024 in Bonn die Möglichkeit, neue Strategien und Lösungswege zu diskutieren, um wirkungsvolle Maßnahmen zu ergreifen.

Zentral sind dabei Methoden der Geoinformatik und des Umweltmanagements, genauso wie gute Beispiele aus der täglichen Praxis. Verschiedenste Maßnahmen wurden auf der Konferenz umsetzungsorientiert und bürgernah vorgestellt. Mit dabei waren unter anderem der Bund Deutscher Baumschulen, der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten und der Bundesverband Beruflicher Naturschutz.

Dr. Luciana Zedda und Johannes Gorges waren vor Ort mit dabei und haben die Teilnehmenden auf den „Platz für Innovation“ eingeladen.

INUGA auf der Woche der Umwelt im Schloss Bellevue

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt luden zur diesjährigen Woche der Umwelt 2024 ein. Am 4. und 5. Juni kamen rund 190 Ausstellende aus den Bereichen Wirtschaft und Technik, Forschung und Wissenschaft sowie aus der Zivilgesellschaft zusammen, um im Park des Schloss Bellevue in Berlin zukunftsfähige Lösungen für einen verantwortungsvollen Wandel vorzustellen.

Auf der Hauptbühne gab es vier Podien zu den Themen Wasserstofftechnologie, Klimaneutralität und Energiesicherheit, Biodiversität und Ressourcenschutz sowie Transformation und sozialer Zusammenhalt. Zusätzlich gab es 70 Fachforen zu Themen von Energie und Klimaschutz bis zu Naturschutz und Landwirtschaft, bei denen alle Besuchenden eingeladen wurden, sich auszutauschen und zu diskutieren.

Dabei wurde bei der ganzen Veranstaltung Wert auf den Schutz des Parks und Nachhaltigkeit gelegt. Es wurden Mehrwegsysteme und wiederverwendbare Materialien für den Zelt- und Bühnenaufbau eingesetzt, auf eine nachhaltige Energieversorgung geachtet, ein nachhaltiges Catering eingerichtet, Maßnahmen für eine nachhaltige Mobilität ergriffen und die Grünflächen geschützt.

Johannes Gorges vertrat das INUGA-Team vor Ort und hat neben den Projekten CitiDigiSpace, KiezAcker-App und IAG auch Dr. Ute Vogler vom JKI und Carolin Kleist von der Bundesstiftung Baukultur getroffen. Beide sind Teil unseres INUGA-Fachbeirats.

Als Abschluss der beiden spannenden Tage hat sich Bundesministerin Svenja Schulze für die INUGA-Projekte interessiert. Schaut Euch gerne unsere kleine Bildstrecke an!

INUGA auf der BVE-Beratertagung

Am 19. Mai haben wir uns auf der Beratertagung des Bundesverband Einzelhandelsgärtner (BVE) vorgestellt.  Auf der Tagung kamen Expertinnen und Experten aus der Sparte der „direkt absetzenden Zierpflanzenbaubetriebe“ zusammen.

Ziel der Tagung war es, die Besuchenden über die Projekte, die Innovationsförderung und INUGA selbst zu informieren. In einer Vorstellung des Projekts CitiDigiSpace konnten die Relevanz und die Anknüpfungspunkte der Innovationsförderung für den Gartenbau aufgezeigt werden.

Zum Abschluss haben wir die Fragen diskutiert:

Inwiefern sollten im Gartenbau vermehrt Ökosystemleistungen von „Grün in der Stadt“ in den Fokus gesetzt werden?  Inwiefern können Geschäftsmodelle der Projekte zukünftig im Endverkauf genutzt werden?

Online-Workshop 2.0: INUGA meets IGA 2027

Die Planung der Internationalen Gartenausstellung 2027 (IGA 2027) ging in die zweite Runde. In einem erneuten Treffen kamen Vertreterinnen und Vertreter der Projekte in einem Online-Workshop zusammen. Auf die Erläuterung des Konzepts durch das IGA 2027-Teams folgte ein reger Austausch über Chancen und Möglichkeiten für die Projekte im Rahmen der Gartenschau. Die Vorbereitungen auf die IGA 2027 sind somit in vollem Gange und wir nähern uns Schritt für Schritt der flächenmäßig und planungsmäßig größten Gartenschau, die es in Deutschland je gab.

Das INUGA-Team ist gespannt auf die Synergien, die durch das Treffen entstehen, und bedankt sich bei den Teilnehmenden!

INUGA zu Besuch auf der „Stadt-Land-Zukunft – Konferenz Zukunftsstadt 2024“

Am 13. und 14. März 2024 hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung die „Stadt-Land-Zukunft – Konferenz Zukunftsstadt 2024“ ausgerichtet. INUGA war zu Besuch und sichtlich begeistert von der Vielzahl an Projekten, die sich den Fragen der urbanen Zukunft annehmen. Zentrales Thema war die Mobilität. Ihre Transformation ist auch aus Perspektive des urbanen Gartenbaus wesentlich – viele Flächen werden durch und für motorisierten Individualverkehr ineffizient genutzt und stehen dadurch Maßnahmen, die wichtige Ökosystemleistungen liefern können, nicht zur Verfügung.

Die Projekte BioDivFassade und KiezAcker-App waren ebenfalls zu Besuch. Gemeinsam stellten wir fest: Visuell wird viel auf Grün gebaut, wenn Bilder der Stadt der Zukunft entworfen werden - zentrale Fragen der urbanen grünen Infrastruktur wie Wasser, Pflanzen, Lebensmittelproduktion sowie Bildung und Aufklärung darüber, greift die Fördermaßnahme des BMEL zu Innovationen im urbanen Gartenbau auf. Die Ausstattung der Projekte mit Praxispartnerinnen und -partnern ist ein großer Mehrwert für die Innovationen!

Online-Vorstellungen der Projekte: Gemeinsam mehr erreichen!

Gemeinsam mehr erreichen – im Rahmen der Vernetzungs- und Transfermaßnahme Urbaner Gartenbau kamen die Projekte an insgesamt drei Terminen im Februar und März mit Vertreterinnen und Vertretern zusammen, um sich gegenseitig auf den aktuellen Stand zu bringen.

Der Austausch untereinander ermöglicht es, weitere Projekte im INUGA-Netzwerk kennenzulernen und sich mit Expertinnen und Experten aus teils anknüpfenden Themenfeldern zu unterhalten. So können Einblicke in die Arbeitsweisen gewonnen und aus der Inspiration heraus neue Ideen und sogar Projekte entwickelt werden.

Durch die Vernetzung können wertvolle Partnerschaften entstehen, die den urbanen Gartenbau weiter stärken. So können städtische Lebensräume noch grüner und nachhaltiger gestaltet werden. INUGA setzt damit ein starkes Zeichen für die Bedeutung der Zusammenarbeit und den Wissensaustausch im Bereich des urbanen Gartenbaus.

Internationale Pflanzenmesse 2024 – INUGA mittendrin

Die Internationale Pflanzenmesse in Essen ist eine zentrale Anlaufstelle rund um den Gartenbau. INUGA war natürlich mit dabei und hat viele Gespräche am Stand des BMEL und  an den Ständen der Unternehmen geführt.

Fazit: Der urbane Gartenbau hat noch viel Potenzial und wird immer relevanter.

Verschafft euch mit ein paar Bildern einen Eindruck zur IPM 2024.

Viel Begeisterung für den urbanen Gartenbau auf der Grünen Woche in Berlin!

INUGA hat mit den Projekten IAG, KiezAcker-App und PflanzMit! den urbanen Gartenbau auf der Grünen Woche in Berlin vertreten.

Die Besucherinnen und Besucher in der Halle des BMEL waren begeistert von den Innovationen, die für mehr Lebensqualität in der Stadt sorgen.

Unsere Bilderstrecke verschafft einen Eindruck der Zeit auf der Grünen Woche.

Fotos: BMEL, BLE, CO CONCEPT S.à r.l.

Trefft uns auf der IPM in Essen!

Die Internationale Pflanzenmesse in Essen startet heute am 23.01.2024 - da darf INUGA natürlich nicht fehlen!

Es ist ein besoneres Highlight für den Gartenbau: Jedes Jahr im Januar findet mit der IPM eine der wichtigsten Messen für die Gartenbauunternehmen statt - dieses Jahr zum 40. Mal! INUGA gratuliert ganz herzlich und freut sich, durch einen Beitrag am Stand des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft mit dabei zu sein! Besucht uns am BMEL-Stand in der Galerie und trefft uns in den Hallen an, wir mischen uns unter die Besuchenden.

Kommt auch in Halle 4 vorbei, wenn das Team von CitiDigiSpace den aktuellen Stand der GardenUp-App präsentiert: Dienstag, 23.01. um 15 Uhr ist das Innovationscenter der place to be! Erfahrt, wie Gärten mithilfe der App ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltiger werden. Verantwortungsübernahme im Garten wird mit der App spielerisch einfach!

Trefft uns auf der Grünen Woche in Berlin!

Gartenbau in den Städten wird immer wichtiger – er bietet Lösungen zur Klimaresillienz, zur Ernährungswende und zur Lebensqualität. Auf der diesjährigen Grünen Woche habt ihr die Chance, in der BMEL-Halle Innovationsprojekte des urbanen Gartenbaus kennenzulernen!

Gemeinsam mit INUGA stellen sich drei Projekte vor, die digitale, gemeinschaftsbasierte und partizipative Lösungen in den Fokus nehmen:

KiezAcker-App: Im Projekt entwickelt der Acker e. V. die Ackerpause-Community-App. Menschen aus der Nachbarschaft, die Lust auf gemeinschaftliches Gärtnern haben, finden in der App wichtige Unterstützung: Finden von anderen Interessierten, Organisation der Aktivitäten, Bestellung von Saatgut, fachliche Beratung etc.

PflanzMit!: Die Unternehmen Ascora GmbH und 28Apps Software GmbH entwickeln eine App, die die Partizipation der Stadtbevölkerung bei der Pflege von städtischen Grünflächen und der Gestaltung des direkten Lebensraums ermöglicht. Die App ist dazu bspw. mit einem Pflanzenscanner ausgestattet, gibt KI-gestützte Pflegetipps und ermöglicht die Arbeitsorganisation der Mitmachenden.

IAG: Der Mikro Landwirtschaft – gemeinschaftlicher Gemüseanbau e. V. entwickelt mit dem Implementation Accelerator für Gemeinschaftsäcker ein Tool, mit dem der Aufbau von Gemeinschaftsäckern beschleunigt und die Nutzung durch die Engagierten langfristig gesichert wird. Davon profitieren nicht nur die Stadtbewohnenenden, sondern auch die Kommunen. Sensorik und Smart Farming-Elemente motivieren zudem zur Arbeit auf den Äckern mit spielerischen Elementen.

Die Projekte bieten auf der Grünen Woche ein spannendes Programm:

Wissen: Die Besuchenden können im Quizformat Neues über die Ökosystemleistungen des urbanen Gartenbaus und über Ernährung lernen.

Erfahren: Die digitalen Anwendungen werden am Stand exklusiv präsentiert.

Austausch: Ganz im Sinne der Vernetzung freuen wir uns über den gemeinsamen Austausch vor Ort.

Durch INUGA erfahren die Besuchenden etwas über die neun weiteren Projekte zum urbanen Gartenbau, die im Rahmen der Innovationsförderung des BMEL laufen.

Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Letzte INUGA-Veranstaltung in 2023 mit der IGA 2027

Die Projekte haben sich zusammen mit der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung und dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft mit der IGA 2027 getroffen – denn: Wie wollen wir morgen leben? Das ist das Motto der IGA 2027 und was könnte da besser passen, als zwölf Innovationsprojekte, die sich mit wesentlichen Lösungen für die Städte der Zukunft befassen?

Im Rahmen der INUGA-Veranstaltung stellten Sylvia Weigner und Hannah Bollig, die Vertreterinnen der IGA 2027, das Konzept des Großprojekts vor. Die IGA 2027 wird dezentral ausgerichtet (damit ist sie die erste internationale Gartenschau mit diesem Ansatz) und beinhaltet drei Ebenen:

Zukunftsgärten

Die Zukunftsgärten fungieren als Präsentationsflächen und Laborräume für Zukunftsthemen und Innovationen. Sie leisten einen Beitrag zur grünen Infrastruktur, zur Klimaresilienz, Naherholung und zum Tourismus in der Region,

Unsere Gärten

Die fünf I: Innovation, Image, Investition, Integration und Internationalität – Die Beziehung zwischen Landschaft und Gesellschaft, die von Industrialisierung und Deindustrialisierung geprägt wurde, wird neu gedacht. Transformation und eine lebenswerte Zukunft auf Grundlage des kulturellen Erbes sind das Ziel.

Mein Garten

Partizipation ist hier das Stichwort: Kleingartenvereine, Gemeinschafstgärten, essbare Stadt, private Gärten, Schulgärten, Naturschutz und Umweltbildung, Gärten und Grünflächen im Mietwohnungsbau und an Wohnanlagen sind wesentliche Elemente, die vor den Haustüren stattfinden und bei denen die Bevölkerung einbezogen wird.

Wie ihr seht: Zentrale Themen des urbanen Gartenbaus wie Ökosystemleistungen, Artenvielfalt, gesunde und regionale Nahrungsmittelproduktion, kulturelle Vielfalt, Inklusion, Partizipation, die Verknüpfung von Pflanze und Architektur sowie die Digitalisierung werden aufgegriffen und es zeigen sich zahlreiche Anknüpfungspunkte für die Projekte der #Innovationsförderung des BMEL.

Am Ende der Veranstaltung steht fest: Das war nicht das letzte gemeinsame Treffen der Projekte mit der IGA 2027!

INUGA-Veranstaltung zur Biodiversität auf politischer und wirtschaftlicher Ebene

Im Rahmen einer Online-Veranstaltung haben sich Interessierte aus den vom BMEL geförderten Projekten mit dem Übereinkommen über die Biologische Vielfalt (CBD) und der Nationalen Biodiversitätsstrategie (NBS) sowie dem Thema Biodiversität als Naturkapital in der Wirtschaft beschäftigt.

Dr. Axel Paulsch, Institut für Biodiversität – Netzwerk e. V. und INUGA-Teammitglied, ist beratend in die Prozesse der internationalen und nationalen Biodiversitätsstrategie eingebunden. Damit ist er ein hochkarätiger Experte in Sachen Biodiversitätspolitik und stellte vor diesem Hintergrund die politischen Strategien und deren Bedeutung für die Städte vor. Dabei zeigten sich viele Anknüpfungspunkte und Anwendungsfelder für die Projekte. Die Forschung nach geeigneten Indikatoren und an Monitoring- und Messsystemen für die urbane Biodiversität sind Herausforderungen, die zur Umsetzung der Strategien noch gelöst werden müssen.

Veronica Veneziano, 'Biodiversity in Good Company' Initiative e. V., machte deutlich, welche Aufgaben in den nächsten Jahren auf die Wirtschaft und die Unternehmen zukommen. Der Verein unterstützt bereits eine Vielzahl an Unternehmen dabei, Biodiversität in ihr Nachhaltigkeitsmanagement einzubeziehen und bereitet sie so auf Regularien vor, die aus den politischen Strategien folgen. Durch Best Practice-Beispiele wird deutlich, wie die Umsetzung gelingen kann und wie Unternehmen einen wahrhaftigen Beitrag zur Biodiversität leisten.

Die Teilnehmenden diskutierten viele Fragen: Was bedeutet die EU-Taxonomie? Welche Bedarfe haben Unternehmen? Wie wirksam sind die Biodiversitätsstrategien? Wie können die Projekte sich in die Biodiversitätsdiskussion einbringen?

Das INUGA-Team und die Referierenden bedanken sich bei allen Teilnehmenden und freuen sich darauf, das Thema der urbanen Biodiversität weiter zu verfolgen.

INUGA auf dem BMEL Fachsymposium Stadtgrün 2023

Das jährliche Fachsymposium Stadtgrün ist für viele Forschende und Innovationstreibende rund um urbanes Grün ein gesetzter Termin. Seit 10 Jahren wird es vom BMEL und dem Arbeitsbereich Urbanes Grün des Julius Kühn-Instituts ausgerichtet. Ein perfekter Anlass, die Projekte zum urbanen Gartenbau der Innovationsförderung mit einer Poster-Session vorzustellen und in einem Vortrag den Hintergrund und die Ziele der Vernetzungs- und Transfermaßnahme zu erläutern. Alle Vorträge stehen im Wissensportal: Urbanes Grün zur Verfügung.

Für 2024 haben wir uns das Fachsymposium Stadtgrün schon bunt im Kalender markiert – 5. und 6. November 2024!

INUGA-Exkursion nach Mannheim

Im Rahmen unserer INUGA-Veranstaltungen haben wir die Projektbeteiligten nach Mannheim eingeladen, um zu schauen, inwiefern Gartenschauen als Reallabore für urbanen Gartenbau sein können. Die Exkursion war ereignisreich!

Auf dem Gemeinschaftsacker Feudenheim von Mikrolandwirtschaft wurde den Teilnehmenden zunächst das Projekt IAG vorgestellt – die Teilnehmenden haben nicht schlecht gestaunt: Durch den Gemeinschaftsacker hat sich die Artenvielfalt in Fauna und Flora vergrößert und der Boden nimmt deutlich besser Regenwasser auf! Das Projekt IAG leistet zudem die Verknüpfung zum Digitalen: Mithilfe von Sensorik und einer Online-Plattform wird die Beackerung spielerisch vereinfacht!

Anschließend zog die Gruppe weiter in Richtung des Geländes der BUGA 2023 und traf in den Räumlichkeiten der BUGA Judith Geiser, die Leiterin des Local Green Deal Mannheim. Sie stellte den Local Green Deal-Ansatz und seine Umsetzung vor. Es zeigte sich: Der Local Green Deal ist auf innovative Lösungen angewiesen und seine Umsetzung eine gute Möglichkeit, die Innovationen in die Anwendung zu bringen! IAG und KiezAcker-App sind bereits mit dem Local Green Deal im Austausch.

Auf dem BUGA-Gelände ging es direkt weiter mit der Ausstellung von Acker. Dort wurden wir herzlich begrüßt und uns wurde ein Einblick in die KiezAcker-App gegeben, die voraussichtlich zu Beginn der Gartensaison 2024 einsatzbereit ist! Die App vereinfacht es Ackernden und Ackerwilligen, die Früchte ihrer Arbeit zu tragen – dazu zählt auch der positive Beitrag zum sozialen Miteinander und zum individuellen Wohlbefinden.

Nach dem kreativen Input hat die Gruppe mit Herrn Schnellbach, Geschäftsführer der BUGA Mannhein, und Herrn Töllner, Leiter des Grünflächenamts der ehemaligen BUGA Heilbronn, die Chancen und Möglichkeiten für urban gartenbauliche Innovationen durch eine BUGA diskutiert. Ein spannendes Thema, denn: Die dauerhaften Effekte einer BUGA sind langfristig zu sehen und Innovationen spielen definitiv eine große Rolle – ob in der Ausstellung, in der Verankerung im Nachgang oder im Mindset der Bevölkerung.

Die Gruppe ließ die Exkursion mit einer Besichtigung der vertikalen Begrünung von Helix Plfanzensysteme GmbH und dem OrbiLoop des Projekts Mittendrin ausklingen.

Das INUGA-Team bedankt sich bei allen Teilnehmenden aus den Projekten sowie den Gästen und vor allem für die Gastfreundschaft der BUGA Mannheim!

INUGA trifft Rüdiger Dittmar – Präsident der GALK

In der Gartenamtsleiterkonferenz (GALK) sind die kommunalen Grünflächenverwaltungen zusammengeschlossen. Zu ihren Aufgaben zählt unter anderem die Unterstützung des Deutschen Städtetags über die Fachkommission Stadtgrün. Damit ist die GALK eine spannende Akteurin für die vom BMEL geförderten Forschungsprojekte im urbanen Gartenbau: Sie bildet einen Teil der Anwendenden, bei denen die entwickelten Innovationen zu Einsatz kommen können.

In einer INUGA-Online-Veranstaltung hat sich Rüdiger Dittmar, der Leiter der GALK, mit den Projektbeteiligten getroffen. Er hat aus dem Alltag der Stadt Leipzig berichtet, in der er das Amt für Stadtgrün und Gewässer leitet. Die Umsetzung der blau-grünen Infrastruktur in Leipzig orientiert sich an übergeordneten Leitlinien, so zum Beispiel am Weißbuch Stadtgrün des damaligen Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Im Projekt UrbanGreenEye, ein Projekt des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums, ist die Stadt Leipzig Kooperationspartnerin und hat so die Möglichkeit, eines Flächen- und Vegetationsmonitorings.

Im Anschluss diskutierten die Projektbeteiligten und stellten Erfahrungen aus ihren Projekten dar. Der Austausch mit Rüdiger Dittmar machte noch einmal deutlich:

Der urbane Gartenbau bietet viele (naturbasierte) Lösungen, ist aber nach wie vor auf Forschung angewiesen. Die Gestaltung der lebenswerten Stadt der Zukunft ist zudem ein Projekt, bei dem die vielen unterschiedlichen fachlichen Stimmen und politischen Entscheidenden aufeinander hören und voneinander lernen müssen – und nicht zuletzt die Bevölkerung inkludiert werden muss.

Stapellauf für INUGA am 26. Juni: „Willkommen
an Bord“ im Netzwerk Urbaner Gartenbau

Glühende Hitze, kräftiger Wind, Starkregen – erlebt auf dem Wasser zwischen den versiegelten Flächen, großen Gebäuden und dem Grün der Hauptstadt. Treffender eingebettet in die heutigen Bedingungen im urbanen Raum hätte die INUGA-Auftaktveranstaltung nicht sein können.

Das Mobilitätskonzept des Tages war entsprechend der Zielsetzung des Innovationsnetzes zukunftsweisend: Die Projektbeteiligten aus 31 privaten Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen wurden auf einem klimaneutralen, solarbetriebenen Seminarschiff auf der Spree empfangen – mit einem Glas luxemburgischem Crémant, passend zum Unternehmenssitz der INUGA-Leitung.

Kennenlernen, vernetzen und austauschen stand im Mittelpunkt des Nachmittags, der aber auch inhaltliche Impulse bereithielt: Dr. Burkhard Schmied, Abteilungsleiter im BMEL, stellte die Bedeutung des urbanen Gartenbaus für den zukunftsfähigen urbanen Raum heraus. Dr. Michaela Filipini, Abteilungsleiterin in der BLE, betonte die Relevanz der Vernetzungs- und Transfermaßnahme für die Umsetzung der Forschungsideen und das Herausarbeiten zukünftiger Forschungsfelder.

Der Rest des Nachmittags gehörte den Projekten. Kurze Pitches förderten die Inspiration und den Austausch. Prof. Hartmut Balder, Institut für Stadtgrün, übernahm während der Fahrt die Moderation, um auf (garten)bauliche Aktivitäten entlang der Spree hinzuweisen und die Herausforderungen des urbanen Gartenbaus in Berlin zu erläutern.

Das INUGA-Team bedankt sich bei allen Beteiligten für den erfolgreichen Start der Vernetzungs- und Transfermaßnahme.

Hier lesen Sie die Pressemitteilung des BMEL.